QIGONG und TAI CHI übst Du am Besten in leichter, lockerer Kleidung sowie Schuhen mit dünnen Sohlen oder Barfuß. Im stillen Qigong sitzen wir auf Meditationskissen, Decken oder Hockern.
Dein Körper ist der Tempel Deiner Seele. Behandele ihn pfleglich, denn Du hast nur den Einen!
So vermeidest Du Belästigungen anderer Teilnehmer und trägst zu einer angenehmen Übungsatmosphäre bei. Im Interesse der anderen Kursteilnehmer solltest Du auch auf den übermäßigen Einsatz von Duftstoffen verzichten (Allergiegefahr).
Kommst Du zu den Kursen oder Seminaren ein paar Minuten eher, hast Du mehr Zeit zum entspannten Umziehen, zum Handy ausschalten... und für eine Schale Tee.
Qigong gilt als sehr schonend. Die positiven Wirkungen setzen zunächst sanft ein und verstärken sich langfristig. Daher sollte Qigong regelmäßig praktiziert werden! 😎
Mein Motto für die Übungspraxis besteht aus zwei Dingen:
Qigong soll Freude machen
Qigong darf nicht weh tun
Übe also Qigong nur so intensiv wie nötig und nicht so intensiv wie möglich! 🙏

Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und Grenzen
Bei bestehenden oder akuten Erkrankungen empfehle ich die Rücksprache mit einem Arzt, ob Dir auch moderat praktiziertes Qigong womöglich abträglich sein könnte.
Qigong sollte von psychisch instabilen Personen nicht praktiziert werden, denn die Qigong Praxis kann / wird zu unterschiedlich stark ausgeprägte Sensibilisierungseffekten der Sinne führen.
Treffen diese Dich unvorbereitet, könnte das vielleicht Psychosen induzieren. Ich bin jedoch der Ansicht, dass dieses Risiko bei fachgerechter Anleitung (!) äußerst gering ist.
Aber: Wird Qigong falsch oder fehlerhaft durchgeführt, können u.a. Schwindel, Kopfschmerzen oder unerwünschte Blutdruckveränderungen auftreten.
Übe daher ohne Leistungsdruck mit einem kompetenten, gut ausgebildeten und verständnisvollen Kursleiter.
Während Schwangerschaft und Stillzeit sind Intensität und Art der Qigong Übungen sorgfältig abzustimmen.
Stauchimpulse wie bei „Auf die Fersen fallen um die 100 Krankheiten auszutreiben“ aus dem BaDuanJin (Acht Brokate) sind eher ungünstig. Übungen zur Stärkung des Beckenbodens und zur Kräftigung der unteren / inneren Muskelstrukturen sind hingegen förderlich.
