QIGONG und TAI CHI übst Du am Besten in leichter, lockerer Kleidung sowie Schuhen mit dünnen Sohlen oder Barfuß. Im stillen Qigong sitzen wir auf Meditationskissen, Decken oder Hockern.
Dein Körper ist der Tempel Deiner Seele. Behandele ihn pfleglich, denn Du hast nur den Einen!
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Der Begriff Qigong entstand in den 1950er Jahren. Er fasst alte chinesische Methoden zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten sowie Mentaltrainings zusammen, die mit der im chinesischen „Qi“ (sprich „tchie“) genannten Lebensenergie arbeiten.
„Qi“ bedeutet in diesem Zusammenhang in etwa Lebenskraft und mit „Gong“ bezeichnet man im chinesischen eine durch beständiges Üben erlangte Fertigkeit. Qigong bedeutet also stark verkürzt: „Energiearbeit“.
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Was für eine Stolperfalle, dieses Wort "Qigong". Ausgerechnet mit diesem sowieso überflüssigen Buchstaben "Q". Wer kommt nur auf solche Ideen?
Hier hilft ein Blick in die Sprachwissenschaft, hin zu den offiziellen Methoden phonetischer Umschrift chinesischer Zeichen. Die sind zwar nicht praktisch, aber eben offiziell.
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"Ich habe nur drei Dinge zu lehren: Einfachheit, Geduld und Mitgefühl"
Buddhas Lehre setzt auf Erfahrung. Durch Selbstständigkeit und Eigenverantwortung kann jeder Mensch die "Buddha-Natur" (das Erwachen, die Erleuchtung) erlangen. Es gibt keine Steuerung "von oben".
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Zen (chinesisch Chan) ist eine buddhistische Strömung, deren Inhaltsschwerpunkte auch in anderen fernöstlichen Philosophien wie dem Advaita Vedanta oder dem Daoismus zu finden sind. Zen meint eine tiefgreifende spirituelle Erfahrung. Die des "zeitlosen Seins". Dieser Zustand unserer Wahrnehmung ist so grundlegend anders und beeindruckend, dass er nur erfahren, nicht aber beschrieben werden kann.
Für eine Beschreibung der Entdeckung des "zeitlosen Seins ohne Ich" fehlen uns Worte, weil Sprache zur Beschreibung der für uns "normalen" dualistisch wahrgenommenen Welt dualistisch aufgebaut ist.
Daher arbeitet man mit indirekten Hinweisen und Gleichnissen. Man kann zwar alles in Yin und Yang unterteilen. Aber dann beginnt schon das Dilemma: Worin erscheint das alles? Wer nimmt es wahr?
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"Es geht um Achtsamkeit, um Sanftheit, um Stille und Freiheit aber auch um ein tiefes In-Der-Wirklichkeit-Gegründet-Sein.
Der Tee-Weg führt hin zum Leben, zur Verfeinerung der Wahrnehmung dessen, was wir als alltäglich erachten."
(aus "Zen in der Kunst des Tee-Weges" H.Hamitzsch)
Die Teezeremonie war einst ein wichtiger Teil chinesischen Kultur und ist heute noch vor allem in Südchina und Taiwan weit verbreitet. Aber auch dort kennt die jüngere Generation sie meinen Beobachtungen nach inzwischen eher nur noch aus Filmen und Erzählungen.
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Die „Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)“ vereint verschiedene Lehrmeinungen und Richtungen alter medizinischer Traditionen. Sie enthält das Wissen der Volksheilkunde Ostasiens.
Die TCM setzt auf die Lebenspflege "YangSheng" und ganzheitliche Anamnesen. Die Gesundheitsvorsorge hat hierbei einen sehr hohen Stellenwert, anders als in der westlichen Medizin. Hier ist das Leitbild nach wie vor die Invasivmedizin.
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Taijiquan (Tai Chi Chuan) ist eine chinesische Kampfkunst, deren Bewegungsmuster seit vielen hundert Jahren bereits im Qigong kultiviert wurden.
Wesentliches Merkmal sind geschmeidige und mit innerer Kraft geführte Bewegungen, um die Bewegungsenergie um- oder abzuleiten. In kämpferischen Auseinandersetzungen werden die Tai Chi Prinzipien in blitzschnellen, minimalistischen Aktionen umgesetzt.
Das Geheimnis des Tai Chi liegt in der Kultivierung von "Qi". Jener unsichtbaren Energie, die den alten Meistern zufolge alles umgibt, alles durchdringt und das Leben im ganzen Universum erst ermöglicht.
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