Der Oberbegriff „Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)“ vereint verschiedene Lehrmeinungen und Richtungen einer viele tausend Jahre alten chinesischen medizinischen Tradition. Es ist das gesammelte Wissen der Volksheilkunde Ostasiens.

Die TCM setzt auf "Yang Sheng", die Lebenspflege. Die Gesundheitsvorsorge hat dabei einen hohen Stellenwert. Hingegen wird der Prävention in der westlichen Medizin erst in jüngerer Zeit mehr Bedeutung einräumt.

Einige Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin sind von der Weltgesundheitsorganisation WHO seit 2019 im offiziellen Krankheits- und Behandlungskatalog gelistet.

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Die TCM lässt sich in fünf Behandlungsfelder, die sogenannten "5 Säulen" einteilen:

Arzneimitteltherapie

Größtenteils Phytotherapie, aber auch Verwendung mineralischer und tierischer Bestandteile.

Akupunktur, Akupressur und Moxibustion

Stimulation von Energiepunkten durch Nadeln, Fingerdruck oder Erwärmen.

Tuina

Heilmassagen, Körper- und manuelle Therapien.

Diätetik

Ernährungslehre von der energetischen Wirkung von Nahrungsmitteln.

Qigong

Heilgymnastik, Mentaltraining, Heilbehandlungen.